Über mich

Mein Name ist Susanne Conze. Ich lebe mit meinen drei Kindern und meinem Mann in Heidelberg. Seit meiner Kindheit liebe ich Musik und kreatives Gestalten. Mein Klavier begleitete mich durch das Auf und Ab des Erwachsenwerdens. Auch das Malen und Basteln waren oft ein emotionaler Ausgleich für mich. Ich entschied mich zunächst für das Studium der Musik- und später auch der Kunstpädagogik, um diese Leidenschaft mit jungen Menschen zu teilen und die Ausdrucksmöglichkeiten der beiden Künste zu vermitteln. Für mich begegnen sich Musik und Kunst in der Bewegung. Beides ist eine Körpererfahrung: Eine Musik oder ein Bild bewegt mich oder etwas in mir. Umgekehrt kann ich das, was mich innerlich bewegt, auf vielfältige Weise gestalterisch zum Ausdruck bringen. 

"Kunst macht sichtbar" (Paul Klee)


Während meiner langjährigen Arbeit als Lehrerin im Grund- und Vorschulbereich hatte ich vor allem große Freude daran, mit Kindern die Welt der Musik zu erschließen und sie in ihrem kreativen Ausdruck zu bestärken. Ich begegnete Kindern und Familien, die es im System Schule schwer hatten. Es war besonders schön mitzuerleben, wenn diese Kinder sich im musisch-künstlerischen Bereich frei entfalten und ihre Persönlichkeit zeigen konnten. Während eines mehrjährigen USA-Aufenthaltes lernte ich das Konzept des "spielbasierten Lernens" (playbased learning) kennen. Im Spiel gibt es kein richtig und falsch, es ist ein geschützter Raum des Ausprobierens und Erforschens. Kinder dabei begleiten zu dürfen, sich mit einem Thema auf spielerisch-kreative Weise auseinander zu setzen und zu erleben, wie sie dabei individuelle Zugänge, Fragen, Ideen und Vorgehensweisen entwickeln konnten, hat mein pädagogisches Selbstverständnis nachhaltig geprägt. 


In meiner Weiterbildung zur Kunst- und Kreativtherapeutin begegnete ich dem intuitiven Malen oder "Ausdrucksmalen", das seinen Ursprung in dem von Arno Stern entwickelten Konzepts des "Malspiels" hat. Es verstärkte meinen Wunsch, Menschen dabei zu begleiten, im kreativen Tun ihrem Innersten Ausdruck zu verleihen und sich dabei selbst zu begegnen. Von meinem Beruf als Lehrerin habe ich mich schließlich verabschiedet und ich darf mich nun ganz der Musik und der Kunst widmen und Angebote für Kinder erproben, die beides auf eine spielerische Art und Weise verbinden und Raum für kreative Entfaltung und Selbsterfahrung ermöglichen.

If you are going to be CREATIVE, you have to be in a state of PLAY" (John Cleese)